Jazz-BS startet BS-Jazz

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Jazz-BS startet BS-JazzBeitragsbild

Die Initiative Jazz Braunschweig e.V. möchte zukünftig im Rahmen ihres regulären Konzertprogramms zu besonderen Terminen auch Musiker*innen bzw. Bands präsentieren, die in der Region Braunschweig verwurzelt sind. Sie sollen in gleicher Weise vorgestellt werden, wie die anderen Bands aus aller Welt. Der einzige Unterschied wird sein, dass das Publikum an einem Abend zwei Jazz-Formationen erleben wird, die ein jeweils einstündiges Set spielen.
Auftrittsort ist der Rote Saal im Schloss der Stadt Braunschweig. Jazz-BS stellt eine angemessene PA, die Gage orientiert sich – wie bei allen anderen Musiker*innen auch – an den Empfehlungen der UDJ.

Der erste Termin ist Freitag, der 06. September 2019, 20 Uhr.

Bewerbungen bitte bis 30. März 2019 an bk.gohlke[at]t-online.de

Erforderlich sind dabei

  • ein Presskit (Bandprofil, HD-Foto > 1MB)
  • Tech- und Stagerider
  • Musikbeispiele (downloads, soundcloud, dropbox o.ä.)
  • Vertragsvordrucke stellt der Veranstalter

Klaus Gohlke, jazz-bs

BS-Jazz – Osterburg-Vibrans Duo / HC Hasse Quintett

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Jazz BS – BS Jazz

Set 1: Osterburg-Vibrans-Duo
(Dietmar Osterburg: Gitarre; Elmar Vibrans: Piano)

Set 2: HC Hasse Quintett
(Hans-Christian Hasse: Piano; Claus Sartori: Saxophon; Lorenz Däubler: Saxophon; Heinrich Römisch: Bass; Ingemar Oswald: Schlagzeug)

Unter dem Motto Jazz BS – BS Jazz möchte die Initiative Jazz Braunschweig zukünftig Musiker*innen bzw. jeweils zwei Bands am Abend präsentieren, die in der Region Braunschweig verwurzelt sind.

BeitragsbildDie Duo-Besetzung Gitarre-Piano ist selten im Jazz. Eigentlich schade, finden Dietmar Osterburg (Gitarre) und Elmar Vibrans (Piano). Denn in dieser Kombination findet man eine Freiheit in der Improvisation, Kommunikation und Interaktion, wie sie in größeren Besetzungen nur schwer zu erreichen ist. Das Programm enthält Jazz-Standards und Kompositionen von John Abercrombie, Jim Hall, John Hicks und Attila Zoller, die in ganz eigener Manier improvisatorisch interpretiert werden.

BeitragsbildDie aktuelle Formation um den Braunschweiger Jazzpianisten Hans-Christian Hasse fühlt sich der Tradition der US-amerikanischen Tonsprache des Jazz verpflichtet. Die Musiker bieten dem Hörer ein abwechslungsreiches musikalisches Menü, angerichtet aus packenden Latin-Grooves, erdigen Hard-Bop-Linien und leidenschaftlichen Improvisation-Parts.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte Osterburg-Vibrans Duo: Dietmar Osterburg
Bildrechte HC Hasse Quintett: Hans-Christian Hasse

Dieter Ilg “B-A-C-H”

Augusteerhalle der Herzog August Bibliothek, Lessingplatz 1, 38304 Wolfenbüttel

Eine Kooperation mit der „Gesellschaft der Freunde HAB“

Dieter Ilg – Bass
Rainer Böhm – Piano
Patrice Héral – Drums

BeitragsbildBereits seit Jahren gehört Dieter Ilg zu den einflussreichen Stimmen des europäischen Jazz. Seine elektrisierende Vitalität, intelligente Neugier, technische Brillanz und totale Hingabe an den Moment brachten ihm internationale Reputation nebst drei ECHO Jazz Trophäen ein.

Aus den Werken Johann Sebastian Bachs holt sich Kontrabassist Dieter Ilg das neue Material für sein Trio mit Rainer Böhm am Piano und Patrice Héral am Schlagzeug. Kammerjazz, intim und extrovertiert zugleich. Ilgs Trio hebt Grenzen zwischen musikalischen Epochen und Genres auf. Bemerkenswert konsequent verfolgt Ilg seine Vorstellung von einer eigenen, natürlichen Herangehensweise. Traumwandlerisches Zusammenspiel und Mut zum Risiko lässt magische, unverwechselbare Augenblicke entstehen, die diese drei Instrumentalisten zu einer der intensivsten und organischsten Live-Formationen ihrer Art formen. Melodiös, lyrisch, romantisch eingänglich und gleichsam forsch herausfordernd. Musik mit Anspruch und gleichzeitig angenehm hörbar.

Der dreifache Echo Jazz – Preisträger Dieter Ilg erlangte Ende der 1980er Jahre größere nationale wie internationale Bekanntheit durch seine feste Mitgliedschaft im Quintett des US-Trompetenstars Randy Brecker, als Nachfolger Ron Carters. Ein Ritterschlag. Daraufhin wurde der Südbadener für ausgewählte WDR-Bigband- Projekte regelmäßig engagiert und wirkte u.a. an der erfolgreichen ACT-Produktion „Jazzpana“ mit. Ob im Quartett mit Peter Erskine, Kenny Wheeler und John Taylor, im berühmten Albert Mangelsdorff-Wolfgang Dauner Quintett oder mit seiner Furore machenden Premiere als Leader von Ilg / Schröder / Haffner wurde Dieter Ilg zu einem Vorbild für jüngere Generationen.

Durch seine Trioexkursionen als Initiator von Formationen mit Marc Copland und Bill Stewart (American Songbook) oder Wolfgang Muthspiel und Steve Argüelles (European Songbook) wurde der Kontrabassist zu einem Aushängeschild für Eigenständigkeit, Konstanz und ständigem Forscherdrang.

Seit acht Jahren nun präsentiert er mit seiner „Working Band“ (mit Rainer Böhm und Patrice Héral) Bearbeitungen klassischer Werke europäischer Musikgeschichte. Nach Giuseppe Verdis „Otello“ und Richard Wagners „Parsifal“ veröffentlichte der Virtuose 2015 seine letzte Tonkonserve, wiederum beim renommierten Label ACT, mit Variationen zu Themen Ludwig van Beethovens. Ende September 2017 erschien des Tiefenzauberers neuestes Werk: dieses Mal Johann Sebastian Bach gewidmet. Dieter Ilg formt – nach langjähriger Duopartnerschaft mit dem beliebten Saxofonisten Charlie Mariano – seit einigen Jahren auch eine solche mit Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, Trompeter Till Brönner.

Der im südbadischen Offenburg aufgewachsene Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg studierte klassischen Kontrabass bei Prof. Wolfgang Stert in Freiburg i. Br., zog zu einem seiner intensivsten Lehrern, dem umtriebigen Mentor Dave Liebman, nach NYC und sponn die Fäden seiner weiteren Karriere. Sein singender Ton, seine handwerkliche Meisterschaft und seine expressive, individuelle Ausdruckskraft sind Markenzeichen und finden bei unterschiedlichsten Musikern und Musikerinnen weltweit starken Anklang.
Für einen deutschen Jazzmusiker eine einmalige und einzigartige Vita.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 18 € (GdF) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte Dieter Ilg “B-A-C-H”: Dieter Ilg

VEIN – Symphonic Bop

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Michael Arbenz – Piano
Thomas Lähns – Bass
Florian Arbenz – Schlagzeug

BeitragsbildSeit mehr als einem Jahrzehnt gilt das Schweizer Trio VEIN als eines der führenden Klaviertrios Europas. Es bestritt Tourneen in über 40 Ländern, von Kolumbien bis Russland, von Portugal bis Norwegen, von Italien bis Japan, und wurde von Ulrich Olshausen (FAZ) auch schon als ein “Trio von nahezu abgehobener Sonderklasse” bezeichnet. In letzter Zeit beschritt VEIN neue Wege, in dem es sein kammermusikalisches und flexibles Trio-Spiel auch durch grössere Formationen erweiterte.

Da alle drei VEIN-Mitglieder ein klassisches Studium absolvierten, sind auch Einflüsse aus der klassischen Musik hörbar. So zum Beispiel von Ravel (dessen Musik VEIN auf dem letzten Album „VEIN plays RAVEL“ bearbeitete), Debussy, Mahler oder Stravinsky.

VEIN ist nun auch mit der Trioversion des „Symphonic Bop“ – Programms auf Tournee. Hier wird dieses klangliche Universum wieder auf die drei ursprünglichen Instrumente reflektiert. Auf diese Weise vereint sich der flexible und unberechenbare Aspekt von VEIN mit einer maximalen dynamischen Breite und einer Farbenvielfalt, die von großen Formationen inspiriert ist.

Michael Arbenz – Piano

Michael Arbenz, klassisch ausgebildeter Pianist und autodidaktischer Jazzmusiker, verbindet seine Neugierde zum Neuen mit der Erfahrung seiner klassischen Ausbildung. Nach dem Studium am Konservatorium in Basel arbeitete er zum Beispiel mit Pierre Boulez, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach oder dem Schweizer Ensemble Contrechamps.
Bereits als Kind entdeckte Michael die Liebe zum Jazz. Seine eigenständiger Zugang zur Jazz-Tradition und weiterer improvisierter Musik führte zu einem sehr persönlichen Ansatz. Da er das Klavier gerne orchestral einsetzt, sind seine Improvisationen oft sehr vielschichtig und von vielen Einflüssen geprägt. Zu diesen zählen bedeutende Jazzpianisten quer durch die Musikgeschichte aber auch Ideen und Klangfarben der klassischen und zeitgenössischen Musik.

Er spielte mit dem Trio VEIN bei vielen renommierten Konzertveranstaltern und arbeitete zum Beispiel mit Greg Osby, Glenn Ferris, Dave Liebman, Marc Johnson, Wolfgang Puschnig und Andy Sheppard.

Thomas Lähns – Bass

Als gefragter Bassist kombiniert Thomas Lähns die Bogen-Technik eines klassischen Orchestermusikers mit der Spontanität eines Jazz-Bassisten. Er spielte klassische Konzerte mit Grössen wie Heinz Holliger oder Peter Eötvös, u.a. bei den Salzburger Festspielen oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival, und bestreitet regelmäßig klassische Soloauftritte in Europa und Südamerika. Ausserdem ist er einer der wenigen Kontrabassisten, die Hans Werner Henzes Konzert für Kontrabass und Orchester aufführten.
Seine ersten musikalischen Schritte machte Thomas auf dem E-Bass, seinen Jugend-Idolen “Iron Maiden” nacheifernd. Als er später zum Kontrabass wechselte, entdeckte er den Jazz, studierte in Basel klassische Musik bei Wolfgang Güttler und Botond Kostyak und nahm an Masterclasses von Mark Dresser teil.
Als Jazzbassist spielt er mehr als 100 Konzerte im Jahr, neben seiner Mitwirkung im Trio VEIN unter anderem mit Christoph Stiefel, Johannes Mössinger und Kolsimcha. Er bezieht sich auf die Tradition von Scott LaFaro, Richard Davis oder Miroslav Vitous, besonders aber auch auf jene der grossen Bogen-Meister Slam Stewart und Major Holley.

Florian Arbenz – Schlagzeug

Florian Arbenz ist einer der vielseitigsten Schlagzeuger Europas. Mit dem Jazz kam er über Musiker wie Kirk Lightsey oder Famadou Don Moye in Berührung und studierte bei Ed Thigpen und Steve Smith. Als klassisch ausgebildeter Perkussionist mit grosser internationaler Orchestererfahrung trat er unter anderem mit Peter Eötvös, György Kurtag und Christoph von Dohnanyi auf. Während seines Studiums verbrachte er sechs Monate am Instituto Superior de Arte in Havanna/ Kuba und so ist sein Spiel von afro-kubanischen Elementen, aber auch von asiatischen Finger-Techniken beeinflusst. Florian ist in aktivem Austausch mit der internationalen Drummer-Szene, folgt den neusten Strömungen des Drumsets und verfeinert seine Spielweise stets mit neuen Innovationen.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte VEIN: Daniel Infanger