Spendenaufruf

Jazzhilfe Braunschweig
– Ein Aufruf der Initiative Jazz Braunschweig e.V. –

Braunschweigs Jazzszene hält zusammen und unterstützt existenzbedrohte, freischaffende Jazzmusiker*innen!

Liebe Jazzbegeisterte,
die Kulturszene unserer Region leidet wie viele andere Bereiche auch unter den einschneidenden, wenn auch unausweichlichen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus. Viele freiberufliche Jazzmusiker*innen, die eh schon in prekären Verhältnissen als Künstler*innen leben, sind durch diese Krise in ihrer Existenz bedroht, da sie in den kommenden Monaten ihre Lebensgrundlage verlieren – Keine Auftritte, kein Unterrichten, kein Geld! Nur die wenigsten haben Rücklagen oder eine familiäre Absicherung.
Aus diesem Grund bittet die Initiative Jazz Braunschweig e.V. um Spenden für existenzbedrohte, freischaffende Jazzmusiker*innen der Braunschweiger Region. Helfen Sie mit, damit wir unsere lebendige Szene durch diese schwierige Zeit bringen können. Jeder Euro hilft! Wir sorgen dafür, dass Ihre Spende als finanzielle Unterstützung bei den sozial betroffenen Musiker*innen ankommt.
Unser Konto IBAN DE82 2505 0000 0002 0073 91 Stichwort „Jazzhilfe“


Informationen für betroffene Musiker*innen

Pro Antrag zahlen wir nach den Möglichkeiten des Spendeneingangs maximal Euro 300 aus, wenn nötig plus MWSt.

Wir erbitten Ihren/euren Antrag auf Hilfe formlos per eMail mit einer kurzen Begründung. Die Bearbeitung der Anträge bei uns übernimmt eine Gruppe bestehend aus dem Vorstand und mit der regionalen Jazz-Szene vertrauten Personen. Wir werden für Transparenz sorgen.

Zur Abwicklung benötigen wir eine Rechnung von Ihnen/euch an uns, ebenfalls per eMail:
Initiative Jazz Braunschweig e.V.
Erhard Oelmann
Rhönweg 8, 38122 Braunschweig
für möglicherweise künftige Auftritte/Konzerte.

Wir wissen auch nicht, wie lange die Krise dauert. Wir wollen entsprechend unseren Möglichkeiten helfen. Erneute Anträge werden genauso geprüft wie Erstanträge.

Unsere eMail-Adresse: vorstand[at]jazz-braunschweig.de
 

Kartenrückgabe “Emile Parisien Quartett”

Liebe Jazz-Freunde!

Das Konzert von Emile Parisien in Braunschweig wurde abgesagt. Wir bedauern das sehr, aber die Beurteilung nach dem Gefährdungsbogen der Stadt Braunschweig hat ergeben, dass die Durchführung der Veranstaltung mit einem zu hohen Risiko für gefährdete Personen verbunden gewesen wäre. Wir bemühen uns derzeit um einen Ersatztermin, können aber zum gegenwärtigen Zeit noch keine näheren Aussagen machen.

Die Karten können an den Vvk.-Stellen zurückgegeben werden.

 

Frank Wingold Trio

LOT-Theater, Kaffeetwete 4a, 38100 Braunschweig


Liebe Jazz-Freunde!

Aufgrund der Allgemeinverfügung zur Beschränkung sozialer Kontakte findet auch das Konzert von Frank Wingold nicht statt.


Frank Wingold – Gitarre
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
Robert Landfermann – Kontrabass

BeitragsbildDer Titel der aktuellen CD Titel sagt es: „Verschränkt, verwoben“ (entangled) ist die Triomusik von Frank Wingold, Jim-Hall-Fan, Professor für Jazzgitarre in Osnabrück und unter anderem Mitglied der Band „Underkarl“.
Rollenzuweisungen wie Solo und Begleitung, Haupt- und Nebenstimmen sind bei ihm weitgehend aufgehoben. Er setzt aufs Auslegen von Texturen in kammermusik-artigem Interplay mit seinen kongenialen Partnern Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel. Zu dritt weben sie ein Geflecht aus ineinandergreifenden Linien, die in stets wechselndem Licht changieren. Ein Gitarrentrio der erfrischend unorthodoxen Art, intelligent und swingend.

Wingold spielt mit einer im Jazz eher seltenen Technik: Er spielt seine halbakustische, siebensaitige Gitarre nicht mit einem Plektrum, sondern setzt auf die Technik des „Fingerpicking“. Diese Technik erlaubt es ihm, den melodischen und harmonischen Prozess auf seinem Instrument gleichzeitig zu gestalten, in dem er zum Beispiel mit dem Zeigefinger das Thema zupft, das ad hoc die übrigen vier Finger akkordisch grundieren.

Er spielt seit dem neunten Lebensjahr Gitarre. Von 1988 bis 1993 studierte er am Konservatorium von Hilversum Jazz und klassische Gitarre, seitdem lebt er in Köln. 1993 wurde er Mitglied der von Sebastian Gramss geleiteten Gruppe Underkarl (u. a. mit Nils Wogram), der er bis heute angehört.
Als Bandleader arbeitet Wingold mit der Gruppe „agog“ (mit Joost Lijbaart und Mark Haanstra). Mit dieser Band gewann er den Europe Jazz Contest in Brüssel, wo er außerdem als bester Solist ausgezeichnet wurde, und 2002 die Dutch Jazz Competition auf dem North Sea Jazz Festival.
Seit dem Wintersemester 2009/10 ist Frank Wingold Professor für Jazz-Gitarre am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.

Mit Jonas Burgwinkel und Robert Landfermann spielen in Wingolds Trio zwei Musiker, die nicht nur im „Pablo Held Trio“ zu faszinieren wissen. Sie sind ein gesuchtes Rhythmus-Gespann von internationaler Klasse, das von zahlreichen Musikern für ihre Projekte gebucht wird.

» Weitere Informationen

Karten:
- Musikalien Bartels, Braunschweig, Wilhelmstraße 89, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 25 € / 22 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte Frank Wingold Trio: Frank Wingold

NDR Bigband Ltg. Tim Hagans
feat. Michael Moore (cl, sax) und Tom Rainey (dr)

westand Event- und Kulturzentrum, Westbahnhof 13, 38118 Braunschweig

NDR Bigband
Michael Moore, Saxofon, Klarinette
Tom Rainey – Schlagzeug
Tim Hagans – Leitung

BeitragsbildDie NDR-Bigband in Braunschweig vorstellen, heißt eigentlich Eulen nach Athen tragen. Seit über 40 Jahren ist sie als Orchester eine Instanz. Entstanden aus den Wurzeln eines reinen Rundfunk-Ensembles, hat sie sich seit den 70er Jahren zu einer Band entwickelt, die nicht nur ein umfassendes Jazz-Repertoire bedient, sondern auch eigene Impulse setzt, Genregrenzen erweitert, mit herausragenden MusikerInnen auftritt und diese zu Konzerten in alle Ecken Norddeutschlands holt.
In diesem Jahr präsentiert die Bigband unter der Leitung von Tim Hagans den in den Niederlanden wohnenden US-amerikanischen Saxofonisten Michael Moore. Er gehört zu den Musikern im Jazz, die es weniger in den Brennpunkt des Geschehens zieht und mehr an den Rand, Musiker mit Überblick wie Paul Motian, Charlie Haden, Jimmy Giuffre, die beobachten wollen, wie sich die Dinge entwickeln und mit subtilen Eingriffen die größtmögliche Wirkung entfalten. Michael Moore, Klarinette, Bassklarinette, Altsaxofon, ist ein weiterer dieser Musiker. Seit Anfang der 1980er-Jahre ist er fester Bestandteil der zeitgenössischen niederländischen Szene, allseits geschätzt als ein äußerst sensibler Improvisator mit einem ausgeprägten Sinn für Struktur und Gleichgewicht, als ein Komponist auch mit originellen Ideen und Gespür für musikalische Farbgebung.
Mit dazu geholt hat er den US-amerikanischen Schlagzeuger Tom Rainey, der derzeit den Formationen von Tim Berne, dem Fred Hersh Trio und der Ingrid Laubrock Band angehört. Er gehört zweifelsfrei zur A-Liste der Schlagzeuger, die man unmittelbar mit der modernen, kreativen Jazzszene New Yorks in Verbindung bringt, z.B. Kenny Wollesen, Gerry Hemingway, Joey Baron, Bobby Previte u.a.

Karten:
- Musikalien Bartels, Braunschweig, Wilhelmstraße 89, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 25 € / 22 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Monoglot

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Pascal Eugster – E-Bass
Luca Glausen – Schlagzeug
Kristinn Smári Kristinsson – Gitarre
Sebastian von Keler – Tenorsaxofon
Fabian Willmann – Tenorsaxofon

BeitragsbildDie Band „Monoglot“ ist divers. Was die Musik, was die Nationalität der beteiligten Musiker, was die Kritik bzw. Schubladisierung betrifft. Dabei meint „monoglott“ ja eher: nur einer Zunge/ Sprache mächtig. Könnte allerdings bei Musik eine Universalsprache sein.
Manche nennen dieses Monoglottische nun „Indie-Jazz from Basel“, andere „Alternativ-Jazz mit Punk-Attitüde“. Oder aber „progressiven, minimalistischen Jazz, frech, freigeistig und verspielt.“ Wie auch immer! Präsentiert wird ein Genremix aus geheimnisvollen Melodien, repetitiven Patterns, pulsierendem Rock-Groove, Popanspielungen, Improvisationen. Fünf virtuose Musiker, die, wohl auch aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft aus Island, der Schweiz und Deutschland, einen komplexen, zugleich höchst individuellen Bandsound kreieren. Ihr Album mit dem leicht katastrophisch klingenden Titel „Wrong Turns and Dead Ends“, das sie in Braunschweig vorstellen, zeigt sich herrlich abwechslungsreich, verspielt und höchst experimentell zugleich. Eher poly- als monoglott.

» Weitere Informationen

Karten:
- Musikalien Bartels, Braunschweig, Wilhelmstraße 89, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig
Braunschweigische Sparkassenstiftung

Bildrechte Monoglot: Gary Schneider

Jazz-BS BS-Jazz 2020

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Jazz BS BS-Jazz 2020

Die Initiative Jazz Braunschweig e.V. möchte auch in diesem Jahr im Rahmen ihres regulären Konzertprogramms Musiker*innen bzw. Bands präsentieren, die in der Region Braunschweig verwurzelt sind. Region Braunschweig meint dabei: Stadt Braunschweig und angrenzende Landkreise, also GF, HE, PE, SZ, WF, WOB. Sie sollen in gleicher Weise präsentiert werden und sich selbst vorstellen, wie die anderen Bands aus aller Welt. Der einzige Unterschied wird sein, dass das Publikum an einem Abend zwei Jazz-Formationen erleben wird, die ein jeweils einstündiges Set spielen.

Auftrittsort ist der Rote Saal im Schloss der Stadt Braunschweig. Jazz-BS stellt eine angemessene PA, die Gage orientiert sich – wie bei allen anderen Musiker*innen auch – an den Empfehlungen der DJU.

Der Konzerttermin ist Samstag, der 05. September 2020, 20 Uhr.

Bewerbungen bitte bis 30. März 2019 an bk.gohlke[at]t-online.de

Erforderlich sind dabei

  • ein Presskit (Bandprofil, HD-Foto > 1MB)
  • Tech- und Stagerider
  • Musikbeispiele (downloads, soundcloud, dropbox, spotify o.ä.)
  • Vertragsvordrucke stellt der Veranstalter

Achtung: Für Bands, die sich letztes Jahr bereits beworben haben und das wiederholen wollen, gilt ein vereinfachtes Verfahren. Es reicht dann eine Kurzmitteilung zur erneuten Bewerbung, es sei denn allfällige Veränderungen (Lineup, Foto, Links) sind eingetreten.

Klaus Gohlke, jazz-bs