Turn feat. Nils Wogram

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Jonathan Hofmeister – Piano, Synthesizer
Florian Herzog – Kontrabass
Jan F. Brill – Schlagzeug
Nils Wogram – Posaune

BeitragsbildTURN hat die Klangwelten von Keith Jarrett, Peter Erskine und Paul Bley absorbiert, neben der Jazz-Tradition Einflüsse aus Rock, Pop und Elektronik integriert und Bass und Schlagzeug von der Begleitrolle emanzipiert. Im Gegensatz zu anderen jedoch bleiben Jonathan Hofmeister, Florian Herzog und Jan F. Brill nicht dort stehen. Instinktsicher loten sie die Register des Trioklangs nach neuen Farben aus, drehen und wenden vermeintlich vertraute Formen und finden immer wieder überraschende Wege zwischen schwebender Klang-Improvisation, raffiniertem Gewebe und treibendem Groove. Ein pulsierender Basslauf zerstäubt plötzlich zur kollektiven Klangwolke, und bevor man weiß, wo oben und unten ist, rollt ein monströser Groove vorbei und pflügt das Feld für eine zauberhaft zarte Melodie.

Auf seiner Tour im Mai 2019 hat das Trio den international bekannten Posaunen-Star Nils Wogram dabei. Das Publikum kann sich also auf ein Klaviertrio freuen, das um Posaune und Synthesizer erweitert ist, einen ganz eigenen Sound präsentiert und gleichzeitig fest im Jazz verwurzelt ist.

Jonathan Hofmeister, Florian Herzog und Jan F. Brill begegneten sich 2012 während des Studiums an der Musikhochschule Köln. Über das Instrumentalstudium hinaus erforschen sie seitdem traditionelle und innovative Aspekte des Klangkörpers Trio. 2014 gewann TURN den Kompositionspreis beim Jazzpreis Biberach. Ihre im Juni 2014 im Kölner „Loft“ aufgenommene Debut-CD ist im April 2016 im Rahmen der Next Generation Reihe (JazzThing) auf dem Label Doublemoon erschienen. Im Sommer 2015 gewannen sie den europäischen Jazzpreis „Conad“ und tourten durch Europa (Konzerte u.a. auf Umbria Jazzfestival, Jazzwoche Burghausen, Jazzrally Düsseldorf).

Nils Wogram genoss gleichzeitig eine Klassik- wie Jazz-Ausbildung. Bereits im Alter von 16 Jahren war er Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters, gründete eigene Bands und gewann Preise bei „Jugend musiziert“. Von 1992 bis 1994 studierte er in New York und schloss seine Ausbildung 1999 an der Musikhochschule Köln ab. Seit dieser Zeit hat er 23 Alben unter seinem Namen veröffentlicht. Wogram, der einer der führenden Posaunisten in der Welt des Jazz überhaupt ist, lehrt an der Musikhochschule Luzern.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 
Bildrechte TURN: Jonathan Hofmeister

Sound on Screen Special – CHASING TRANE – THE JOHN COLTRANE DOCUMENTARY

Universum Filmtheater, Neue Straße 8, 38100 Braunschweig

CHASING TRANE – THE JOHN COLTRANE DOCUMENTARY
Regie: John Scheinfeld, USA 2016, 99 Min., OmU

BeitragsbildAuf der Jagd nach Coltrane: “Chasing Trane” erzählt das musikalisch reiche und menschlich bewegte wie bewegende Leben des legendären Saxophonisten und Erneuerers des Jazz.

“Ein Muss nicht nur für alle Coltrane- und Jazz-Fans, sondern im Grunde genommen für jeden, der sich ernsthaft für die bleibende Musik des 20. Jahrhunderts interessiert” (Variety). Mit Bill Clinton, Carlos Santana, Kamasi Washington, Wynton Marsalis, McCoy Tyner u.a.

Featured by Initiative Jazz Braunschweig!

Anschließend im Café Riptide: die Jazz-Band „Ascension“
(Marcel Reginatto: Bassklarinette, Alt-Saxophon – Friedrich Kuhn: Gitarre – Mingus Worthy: Bass – Maximilian Schneider: Schlagzeug)
 

Jens Düppe Quartett “Dancing Beauty”

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Jens Düppe – Schlagzeug, Komposition
Sebastian Gille – Saxophon
Lars Duppler – Piano
Christian Ramond – Kontrabass

BeitragsbildGehen John Cage und Jazz zusammen? Neutöner Cage hatte ja ein eher distanziertes Verhältnis zum Jazz. Jens Düppe zeigt mit seinem Projekt „Dancing Beauty“, wie gut das funktionieren kann. Der Schlagzeuger und Komponist Düppe hat sich neun musikphilosophischer Aussagen des Jahrhundertmusikers Cage angenommen und sie als Grundlage für einen kreativen Entstehungsprozess benutzt. Ganz im Sinne von Cage hat sich Düppe frei von Genregrenzen und musikalischen Schranken von diesen Zitaten leiten lassen. Besonders zeigt sich das Potential dieser Idee durch die Umsetzung Düppes in dem Song „Dancing Plastic Bag“: ein kurzes Stück Musik, gespielt nur mit Hilfe von zwei Plastiktüten.

“Die erste Frage, die ich mir selbst stelle, wenn etwas nicht scheint, schön zu sein, besteht darin, warum denke ich, dass es nicht schön ist? Und sehr kurz darauf entdeckt man, dass es keinen Grund dazu gibt.“ Diesen Gedanken von Cage hat der Kölner Komponist in dem Stück „Sleeping Beauty“ verarbeitet. Es geht ihm ganz besonders um die wünschenswerte Offenheit, die ihm in unserer heutigen Welt so wichtig scheint, und er möchte deshalb ganz bewusst von anderen Perspektiven aus blicken können.

Bei der Komposition „Everything We Do Is Music“ handelt es sich um einen fast schon heroischen und edlen Gedanken! Ein Gedanke, der absolute Freiheit verleiht und einen Aufruf zu einer uneingeschränkten künstlerischen Entfaltung darstellt. Mit „This Is Not The End“ spielt er natürlich auch darauf an, dass er hier nicht stehenbleiben und auf jeden Fall weitermachen werde. Mit neuen Ideen, weiteren Kompositionen und Projekten – nicht nur im Jazz, so der Kölner.

Es sind aber nicht nur die Zitate von Cage, die Düppe beim Komponieren beflügelt haben. Sebastian Gille am Saxophon, Lars Duppler am Piano und Christian Ramond am Bass, Musiker aus der ersten Reihe des deutschen Jazz, sind seine Wegbegleiter und Inspiratoren. Sie alle haben mit ihrem Können eine ganz individuelle Klangvielfalt entwickelt, auf die Düppe beim Komponieren jedes Stückes ausdrücklich eingegangen ist. Die Folge ist ein unverwechselbarer Gesamtklang als Band, der so in fast zehn Jahren gemeinsamen Spiels entstehen konnte.

So präsentieren sich ganz unterschiedliche Klangwelten, jede für sich ein eigener
Kosmos von Melodien, Rhythmen und Strukturen. Eine große Geschichte von Möglichkeiten, Unvoreingenommenheit und musikalischer Freiheit. Ein Jazz-Abenteuer erster Güte.
„Dancing Beauty“ war für den Echo Jazz 2018 nominiert und erhielt 2019 den WDR Jazzpreis.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte Jens Düppe Quartett: Gerhard Richter

Jazz im Park

Park des Ritterguts Abbensen, Eixer Straße 24, 31234 Edemissen

Veranstalter: Braunschweigische Landschaft e.V.

MUSIKZUG FREIW. FEUERWEHR ABBENSEN – JAZZ & DIXIELAND
JAN-HEIE ERCHINGER – SOLOPIANO
EVELYN KRYGER – WORLDFUSION
SAM LEIGH-BROWN & PETER BEFORT QUINTETT – BOSSANOVA

Zum 7. Mal lädt die Braunschweigische Landschaft ein zu JAZZ IM PARK. Diesmal grooven und swingen die Bands im Park des Rittergutes Abbensen. Moderne Musik in traditionsreicher Umgebung, ein Festival zum Hören und Sehen. Etablierte und erfolgreiche Jazz-Musiker ebenso wie musikalische Newcomer lassen hören, wie zeitgenössischer Jazz klingt.

» Weitere Informationen

Eintritt: 5 €

Jazz-BS startet BS-Jazz

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Jazz-BS startet BS-JazzBeitragsbild

Die Initiative Jazz Braunschweig e.V. möchte zukünftig im Rahmen ihres regulären Konzertprogramms zu besonderen Terminen auch Musiker*innen bzw. Bands präsentieren, die in der Region Braunschweig verwurzelt sind. Sie sollen in gleicher Weise vorgestellt werden, wie die anderen Bands aus aller Welt. Der einzige Unterschied wird sein, dass das Publikum an einem Abend zwei Jazz-Formationen erleben wird, die ein jeweils einstündiges Set spielen.
Auftrittsort ist der Rote Saal im Schloss der Stadt Braunschweig. Jazz-BS stellt eine angemessene PA, die Gage orientiert sich – wie bei allen anderen Musiker*innen auch – an den Empfehlungen der UDJ.

Der erste Termin ist Freitag, der 06. September 2019, 20 Uhr.

Bewerbungen bitte bis 30. März 2019 an bk.gohlke[at]t-online.de

Erforderlich sind dabei

  • ein Presskit (Bandprofil, HD-Foto > 1MB)
  • Tech- und Stagerider
  • Musikbeispiele (downloads, soundcloud, dropbox o.ä.)
  • Vertragsvordrucke stellt der Veranstalter

Klaus Gohlke, jazz-bs

BS-Jazz – Osterburg-Vibrans Duo / HC Hasse Quintett

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Jazz BS – BS Jazz

Set 1: Osterburg-Vibrans-Duo
(Dietmar Osterburg: Gitarre; Elmar Vibrans: Piano)

Set 2: HC Hasse Quintett
(Hans-Christian Hasse: Piano; Claus Sartori: Saxophon; Lorenz Däubler: Saxophon; Heinrich Römisch: Bass; Ingemar Oswald: Schlagzeug)

Unter dem Motto Jazz BS – BS Jazz möchte die Initiative Jazz Braunschweig zukünftig Musiker*innen bzw. jeweils zwei Bands am Abend präsentieren, die in der Region Braunschweig verwurzelt sind.

BeitragsbildDie Duo-Besetzung Gitarre-Piano ist selten im Jazz. Eigentlich schade, finden Dietmar Osterburg (Gitarre) und Elmar Vibrans (Piano). Denn in dieser Kombination findet man eine Freiheit in der Improvisation, Kommunikation und Interaktion, wie sie in größeren Besetzungen nur schwer zu erreichen ist. Das Programm enthält Jazz-Standards und Kompositionen von John Abercrombie, Jim Hall, John Hicks und Attila Zoller, die in ganz eigener Manier improvisatorisch interpretiert werden.

BeitragsbildDie aktuelle Formation um den Braunschweiger Jazzpianisten Hans-Christian Hasse fühlt sich der Tradition der US-amerikanischen Tonsprache des Jazz verpflichtet. Die Musiker bieten dem Hörer ein abwechslungsreiches musikalisches Menü, angerichtet aus packenden Latin-Grooves, erdigen Hard-Bop-Linien und leidenschaftlichen Improvisation-Parts.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte Osterburg-Vibrans Duo: Dietmar Osterburg
Bildrechte HC Hasse Quintett: Hans-Christian Hasse

Dieter Ilg “B-A-C-H”

Augusteerhalle der Herzog August Bibliothek, Lessingplatz 1, 38304 Wolfenbüttel

Eine Kooperation mit der „Gesellschaft der Freunde HAB“

Dieter Ilg – Bass
Rainer Böhm – Piano
Patrice Héral – Drums

BeitragsbildBereits seit Jahren gehört Dieter Ilg zu den einflussreichen Stimmen des europäischen Jazz. Seine elektrisierende Vitalität, intelligente Neugier, technische Brillanz und totale Hingabe an den Moment brachten ihm internationale Reputation nebst drei ECHO Jazz Trophäen ein.

Aus den Werken Johann Sebastian Bachs holt sich Kontrabassist Dieter Ilg das neue Material für sein Trio mit Rainer Böhm am Piano und Patrice Héral am Schlagzeug. Kammerjazz, intim und extrovertiert zugleich. Ilgs Trio hebt Grenzen zwischen musikalischen Epochen und Genres auf. Bemerkenswert konsequent verfolgt Ilg seine Vorstellung von einer eigenen, natürlichen Herangehensweise. Traumwandlerisches Zusammenspiel und Mut zum Risiko lässt magische, unverwechselbare Augenblicke entstehen, die diese drei Instrumentalisten zu einer der intensivsten und organischsten Live-Formationen ihrer Art formen. Melodiös, lyrisch, romantisch eingänglich und gleichsam forsch herausfordernd. Musik mit Anspruch und gleichzeitig angenehm hörbar.

Der dreifache Echo Jazz – Preisträger Dieter Ilg erlangte Ende der 1980er Jahre größere nationale wie internationale Bekanntheit durch seine feste Mitgliedschaft im Quintett des US-Trompetenstars Randy Brecker, als Nachfolger Ron Carters. Ein Ritterschlag. Daraufhin wurde der Südbadener für ausgewählte WDR-Bigband- Projekte regelmäßig engagiert und wirkte u.a. an der erfolgreichen ACT-Produktion „Jazzpana“ mit. Ob im Quartett mit Peter Erskine, Kenny Wheeler und John Taylor, im berühmten Albert Mangelsdorff-Wolfgang Dauner Quintett oder mit seiner Furore machenden Premiere als Leader von Ilg / Schröder / Haffner wurde Dieter Ilg zu einem Vorbild für jüngere Generationen.

Durch seine Trioexkursionen als Initiator von Formationen mit Marc Copland und Bill Stewart (American Songbook) oder Wolfgang Muthspiel und Steve Argüelles (European Songbook) wurde der Kontrabassist zu einem Aushängeschild für Eigenständigkeit, Konstanz und ständigem Forscherdrang.

Seit acht Jahren nun präsentiert er mit seiner „Working Band“ (mit Rainer Böhm und Patrice Héral) Bearbeitungen klassischer Werke europäischer Musikgeschichte. Nach Giuseppe Verdis „Otello“ und Richard Wagners „Parsifal“ veröffentlichte der Virtuose 2015 seine letzte Tonkonserve, wiederum beim renommierten Label ACT, mit Variationen zu Themen Ludwig van Beethovens. Ende September 2017 erschien des Tiefenzauberers neuestes Werk: dieses Mal Johann Sebastian Bach gewidmet. Dieter Ilg formt – nach langjähriger Duopartnerschaft mit dem beliebten Saxofonisten Charlie Mariano – seit einigen Jahren auch eine solche mit Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, Trompeter Till Brönner.

Der im südbadischen Offenburg aufgewachsene Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg studierte klassischen Kontrabass bei Prof. Wolfgang Stert in Freiburg i. Br., zog zu einem seiner intensivsten Lehrern, dem umtriebigen Mentor Dave Liebman, nach NYC und sponn die Fäden seiner weiteren Karriere. Sein singender Ton, seine handwerkliche Meisterschaft und seine expressive, individuelle Ausdruckskraft sind Markenzeichen und finden bei unterschiedlichsten Musikern und Musikerinnen weltweit starken Anklang.
Für einen deutschen Jazzmusiker eine einmalige und einzigartige Vita.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 18 € (GdF) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte Dieter Ilg “B-A-C-H”: Dieter Ilg

VEIN – Symphonic Bop

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Michael Arbenz – Piano
Thomas Lähns – Bass
Florian Arbenz – Schlagzeug

BeitragsbildSeit mehr als einem Jahrzehnt gilt das Schweizer Trio VEIN als eines der führenden Klaviertrios Europas. Es bestritt Tourneen in über 40 Ländern, von Kolumbien bis Russland, von Portugal bis Norwegen, von Italien bis Japan, und wurde von Ulrich Olshausen (FAZ) auch schon als ein “Trio von nahezu abgehobener Sonderklasse” bezeichnet. In letzter Zeit beschritt VEIN neue Wege, in dem es sein kammermusikalisches und flexibles Trio-Spiel auch durch grössere Formationen erweiterte.

Da alle drei VEIN-Mitglieder ein klassisches Studium absolvierten, sind auch Einflüsse aus der klassischen Musik hörbar. So zum Beispiel von Ravel (dessen Musik VEIN auf dem letzten Album „VEIN plays RAVEL“ bearbeitete), Debussy, Mahler oder Stravinsky.

VEIN ist nun auch mit der Trioversion des „Symphonic Bop“ – Programms auf Tournee. Hier wird dieses klangliche Universum wieder auf die drei ursprünglichen Instrumente reflektiert. Auf diese Weise vereint sich der flexible und unberechenbare Aspekt von VEIN mit einer maximalen dynamischen Breite und einer Farbenvielfalt, die von großen Formationen inspiriert ist.

Michael Arbenz – Piano

Michael Arbenz, klassisch ausgebildeter Pianist und autodidaktischer Jazzmusiker, verbindet seine Neugierde zum Neuen mit der Erfahrung seiner klassischen Ausbildung. Nach dem Studium am Konservatorium in Basel arbeitete er zum Beispiel mit Pierre Boulez, Heinz Holliger, Jürg Wyttenbach oder dem Schweizer Ensemble Contrechamps.
Bereits als Kind entdeckte Michael die Liebe zum Jazz. Seine eigenständiger Zugang zur Jazz-Tradition und weiterer improvisierter Musik führte zu einem sehr persönlichen Ansatz. Da er das Klavier gerne orchestral einsetzt, sind seine Improvisationen oft sehr vielschichtig und von vielen Einflüssen geprägt. Zu diesen zählen bedeutende Jazzpianisten quer durch die Musikgeschichte aber auch Ideen und Klangfarben der klassischen und zeitgenössischen Musik.

Er spielte mit dem Trio VEIN bei vielen renommierten Konzertveranstaltern und arbeitete zum Beispiel mit Greg Osby, Glenn Ferris, Dave Liebman, Marc Johnson, Wolfgang Puschnig und Andy Sheppard.

Thomas Lähns – Bass

Als gefragter Bassist kombiniert Thomas Lähns die Bogen-Technik eines klassischen Orchestermusikers mit der Spontanität eines Jazz-Bassisten. Er spielte klassische Konzerte mit Grössen wie Heinz Holliger oder Peter Eötvös, u.a. bei den Salzburger Festspielen oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival, und bestreitet regelmäßig klassische Soloauftritte in Europa und Südamerika. Ausserdem ist er einer der wenigen Kontrabassisten, die Hans Werner Henzes Konzert für Kontrabass und Orchester aufführten.
Seine ersten musikalischen Schritte machte Thomas auf dem E-Bass, seinen Jugend-Idolen “Iron Maiden” nacheifernd. Als er später zum Kontrabass wechselte, entdeckte er den Jazz, studierte in Basel klassische Musik bei Wolfgang Güttler und Botond Kostyak und nahm an Masterclasses von Mark Dresser teil.
Als Jazzbassist spielt er mehr als 100 Konzerte im Jahr, neben seiner Mitwirkung im Trio VEIN unter anderem mit Christoph Stiefel, Johannes Mössinger und Kolsimcha. Er bezieht sich auf die Tradition von Scott LaFaro, Richard Davis oder Miroslav Vitous, besonders aber auch auf jene der grossen Bogen-Meister Slam Stewart und Major Holley.

Florian Arbenz – Schlagzeug

Florian Arbenz ist einer der vielseitigsten Schlagzeuger Europas. Mit dem Jazz kam er über Musiker wie Kirk Lightsey oder Famadou Don Moye in Berührung und studierte bei Ed Thigpen und Steve Smith. Als klassisch ausgebildeter Perkussionist mit grosser internationaler Orchestererfahrung trat er unter anderem mit Peter Eötvös, György Kurtag und Christoph von Dohnanyi auf. Während seines Studiums verbrachte er sechs Monate am Instituto Superior de Arte in Havanna/ Kuba und so ist sein Spiel von afro-kubanischen Elementen, aber auch von asiatischen Finger-Techniken beeinflusst. Florian ist in aktivem Austausch mit der internationalen Drummer-Szene, folgt den neusten Strömungen des Drumsets und verfeinert seine Spielweise stets mit neuen Innovationen.

Karten:
- Musikalienhandlung Bartels, Braunschweig, Schlosspassage 1, Tel.: 0531 / 125712
- Touristinfo Braunschweig, Kleine Burg 14, Tel.: 0531 / 470-2040
- Konzertkasse Braunschweig, Schloss-Arkaden & Schild 1a, Tel.: 0531 / 16606
- Online über eventim
- Abendkasse
- und weitere ...

Eintritt: Abendkasse 20 € / 18 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen & Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Bildrechte VEIN: Daniel Infanger