Maik Krahl Quartet

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Maik Krahl: Trompete
Constantin Krahmer: Piano
Matthias Pichler: Bass
Peter Gall: Schlagzeug

Junge Musiker wie Maik Krahl, 31 und Trompeter, muss man in Deutschland mit der Lupe suchen. Er hat erstaunlicherweise längst einen unverkennbaren Ton und eine klar identifizierbare eigene Handschrift entwickelt, die sich mit seinem dritten Album „In-Between-Flow“ weiter entfaltet. Dabei benötigt Krahl keine populären Showeffekte, sondern einzig und allein seine instrumentale Virtuosität und bunt schillernden Kompositionen.

Pianist Constantin Krahmer, Bassist Matthias Pichler und Drummer Peter Gall bilden das perfekte Vehikel für Krahls melodische und motivische Geschichten, die von solcher Klarheit und Prägnanz sind, dass deren komplizierte Strukturen zunächst nicht auffallen. Krahl liebt es, seine mal sanfte, mal vor Energie berstende Trompete in einen modernen, nie beliebigen Groove zu betten. Er lädt die Hörerschaft auf fein konstruierte, gehauchte, fast singende Gefühlsachterbahnen ein, bei denen Trauer, Freude, Einsamkeit, Warten, Zaudern, Zweifeln und neuen Mut schöpfen direkt nebeneinander liegen.

Karten:
Musikalien Bartels, Braunschweig, Wilhelmstraße 89, Tel.: 05 31 / 12 57 12
Konzertkasse Braunschweig,
  Schloss-Arkaden & Medienhaus Braunschweiger Zeitung, Tel.: 05 31 / 1 66 06
• Online über eventim
• Abendkasse

Eintritt:
Abendkasse 25 € / ermäßigt 20 € / Schüler*innen, Auszubildende,
Studierende, FSJler*innen, BFDler*innen 10 €

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Sound on Screen Special
MAX ROACH – The Drum Also Waltzes

Universum Filmtheater, Neue Straße 8, 38100 Braunschweig

MAX ROACH: THE DRUM ALSO WALTZES
OV mit engl. Untertiteln

Max Roach (1924-2007) gehört zu den ganz großen Schlagzeugern des Jazz. Sein Name steht vor allem für die Stilrichtungen des Bebops und des Hard-Bops, die er maßgeblich mitprägte. Roach spielte mit nahezu allen Größen dieser Zeit zusammen, mit Dizzy Gillespie, Charlie Parker, Duke Ellington, Charles Mingus, Miles Davis und Sonny Rollins.
Doch Roach war viel mehr als nur ein Drummer von hohen Gnaden: Er komponierte selbst, war (eine Seltenheit als Schlagzeuger) Bandleader, gründete gemeinsam mit Charles Mingus das Plattenlabel Debut Records – das erste Label im Musikerbesitz – und arbeitete in späteren Jahren als einer der ersten Jazzer überhaupt mit Rappern und Breakdancern zusammen.
Mindestens ebenso bemerkenswert wie sein vielfältiges musikalisches Schaffen ist sein leidenschaftliches Engagement für die Bürgerrechtsbewegung, das 1960 in dem bahnbrechenden Konzeptalbum „We Insist! Freedom Now Suite“ seine kongeniale musikalische Form fand.
Für ihr kluges Porträt kombinieren Sam Pollard und Ben Shapiro Archivmaterialien und Interviews mit Max Roach mit Konzertausschnitten sowie Gesprächen von Weggefährten wie Sonny Rollins, Harry Belafonte, Dee Dee Bridgewater und vielen anderen mehr (Text von Joachim Kurz, 40. Kasseler Dokfest).
Zum 100. Geburtstags des Ausnahmemusikers hat Deutschlandfunk Max Roach kürzlich ein Porträt gewidmet.

Universum Filmtheater Braunschweig
In Kooperation mit der Initiative Jazz Braunschweig

Julia Hülsmann Quartet

Roter Saal im Schloss, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig

Julia Hülsmann: Piano
Uli Kempendorff: Tenorsaxofon
Heinrich Köbberling: Schlagzeug
Marc Muellbauer: Kontrabass

Unprätentiös. Das ist das Erste, was auf- und einfällt, wenn man The Next Door in das Abspielgerät seiner Wahl legt. Dann: Organisch. Als müsse hier jeder Ton, jeder Klang, von Natur aus genau so sein, wie er ist. Und: Offen.
Denn das ist dieses Quartett, ein um Julia Hülsmann (Klavier), Marc Muellbauer (Bass) und Heinrich Köbberling (Schlagzeug) gewachsenes Trio eigentlich, das seit neunzehn Jahren zusammen spielt und schon immer gern den einen oder anderen Gast zum Mittun eingeladen, aber erst durch Tenorsaxophonist Uli Kempendorff zu einer echten Quartettform gefunden hat.
Kempendorff nämlich gelingt es nicht nur, dem immer leicht über den Dingen schwebenden, den Kopf in den Wolken habenden, ätherischen Triosound die eine oder andere Kante abzutrotzen, sondern auch, ihn zu erden. Eine Musik, die ganz greifbar ist, eben wie die Girls & Boys next door.
Eine Tür weiter geht also das zweite gemeinsame Album des Quartetts. Immerhin hat man auch in Lockdown-Zeiten oft miteinander geprobt, zahlreiche Konzerte gespielt und ist viel gereist, was nun in einem noch intensiveren Zusammenspiel gipfelt. Obwohl es schon beim Quartettdebüt basisdemokratisch zuging – schließlich brachten bereits hier alle Mitglieder ihre eigenen Stücke in die Platte ein –, ist die Aufgabenverteilung jetzt noch einmal offener. Feste Rollen gibt es nicht.
Von epischem Flow über hochkomplexe, nur für Haushaltsangehörige durchschaubare Strukturen, durch die das Saxophon zu einer Art Erkundungsspaziergang einlädt, bis zu hypnotischen, afrobeatesken Grooves und inklusive dem für Hülsmann charakteristischen Coverstück, wie immer mit Riesenrespekt vor dem Original bearbeitet.
Das preisgekrönte Quartett der Pianistin und Komponistin – gleich für das erste Album „Not Far From Here“ gab es 2021 den Deutschen Jazzpreis für das beste Instrumentalalbum (national) – erreicht mit dem Nachfolger „The Next Door“ auch das nächste Level.

» Reinhören auf Youtube

Eintritt:
Musikalien Bartels, Braunschweig, Wilhelmstraße 89, Tel.: 05 31 / 12 57 12
Konzertkasse Braunschweig,
  Schloss-Arkaden & Medienhaus Braunschweiger Zeitung, Tel.: 05 31 / 1 66 06
• Online über eventim
• Abendkasse

Karten:
Abendkasse 25 € / ermäßigt 20 € / Schüler*innen, Auszubildende,
Studierende, FSJler*innen, BFDler*innen 10 €

Mit freundlicher Unterstützung:
Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

Jazz-BS zu Gast bei Radio Okerwelle

Am Donnerstag, den 18. 1. 2024 wird das Team von Jazz-BS zu Gast bei Radio Okerwelle sein. In der “Wunschkiste” um 20:00 Uhr berichten wir über unsere Konzerte, die Musik und die Arbeit im Verein. Natürlich wird auch Musik von Bands gespielt, die bei uns zu Gast waren oder noch sein werden.

Informationen zur Sendung gibt es auf der Seite von Radio Okerwelle:
Radio Okerwelle – Wunschkiste